Demonstration gegen Nazi-Aufmarsch: Glückwunsch Dortmund! Breiter Widerstand muss weitergehen!
 

Demonstration gegen Nazi-Aufmarsch: Glückwunsch Dortmund! Breiter Widerstand muss weitergehen!

Kreisverband
15.10.2019 – Pressemitteilung

2000 Demokrat*innen gegen 60 Nazis – die Demonstration verschiedener Bündnisse am Montagabend gegen den rechtsextremen Aufmarsch war ein deutliches und klares Zeichen der Stadtgesellschaft gegen die Dortmunder Nazi-Szene und für Vielfalt und Demokratie. Dabei darf es aber aus Sicht der GRÜNEN nicht bleiben.

„2000 Dortmunderinnen und Dortmunder haben am Montag klar gemacht: Wir sind mehr. Und wir wollen und ertragen den Rassismus und Antisemitismus, die verbalen und körperlichen Angriffe der Rechtsradikalen in unserer Stadt nicht mehr. Es war gut, dass zum ersten Mal seit langer Zeit verschiedene Bündnisse gemeinsam demonstriert haben. Jedes dieser Bündnisse ist mit der ihm eigenen Form des Widerstands gegen Rechtsextremismus wichtig. Richtig machtvoll wird es aber dann, wenn es gelingt, gemeinsam gegen die Nazis vorzugehen. Das hat der Montagabend eindrucksvoll bewiesen“, bewertet Christoph Neumann, Kreisvorstand der Dortmunder GRÜNEN, die Demonstration

„Dortmund und die Dortmunder*innen haben am Montagabend ein sehr deutliches Zeichen gesetzt. Gegen Antisemitismus, gegen Faschismus und gegen die Nazis in dieser Stadt. Das war sehr beeindruckend, Danke und Glückwunsch Dortmund!“, so Mona Neubaur, Vorsitzende der GRÜNEN NRW. „Es hat sich gezeigt: Wenn die Kräfte der Zivilgesellschaft gemeinsam gegen Nazis auftreten, dann wird schnell klar, wie klein und armselig die Gruppierung der Faschisten ist. Ich wünsche mir, dass dieses gemeinsame Engagement anhält, denn eins ist auch sicher: Das Nazi-Problem in Dortmund muss mit langem Atem, der vollen Härte des Gesetzes und in breiten Bündnissen bekämpft werden. Beispiele aus anderen Städten in NRW zeigen: Wo der Widerstand gemeinsam und koordiniert auftritt, haben Nazis auf Dauer keine Chance.“

Beim klaren demokratischen Zeichen von Montag darf es deshalb aus Sicht der GRÜNEN nicht stehenbleiben.

„Wir sind der Auffassung, dass insbesondere nach den rechtsextremen Morden und Anschlägen in Halle die bereits angemeldeten weiteren Nazi-Aufmärsche in der Nordstadt untersagt werden müssen. Eine entsprechende Aufforderung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen ist ja bereits an den Polizeipräsidenten gegangen. Gleichzeitig ist es wichtig, den Raum der Nazis mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu begrenzen. Es darf nicht sein, dass sie nach wie vor in ihrem Hass auf Migrant*innen, Flüchtlinge und Andersdenkende, in ihrem Rassismus und Antisemitismus auch körperliche Angriffe verüben. Deshalb muss auch bei weiteren Aufmärschen der Widerstand dagegen klar und deutlich sein“, so Christoph Neumann abschließend.


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