Claudia Roth in Dortmund
 

Claudia Roth in Dortmund

Kreisverband
07.09.2020 – Wahl, Pressemitteilung

Die Nacht in Dortmund muss erhalten bleiben


Die Dortmunder GRÜNEN luden vor der Kulisse der Marlene-Bar am vergangenen Freitag Claudia Roth, Vizepräsidentin des Bundestages, Daniela Schneckenburger, GRÜNE Oberbürgermeisterkandidatin und die Interessengemeinschaft der Dortmunder Club- und Konzertkultur zum Austausch über die für viele Betreiber aktuell existenzbedrohende Lage ein.
Yves Gredecki, der mit über 90 Beteiligten aus der Veranstaltungsszene die Interessengemeinschaft gegründet hat, trifft mit diesem Austausch einen Nerv bei Claudia Roth - sie führt auf: "Es macht mich wütend, wenn ich erlebe, dass Kunst und Kultur nur als Sahnehäubchen angesehen wird, das man in schlechten Zeiten auch wegfallen lassen kann, gleichzeitig werden aber Autohäuser und Möbelhäuser als systemrelevant einstuft und offen gehalten. Kunst und Kultur sind Grundnahrungsmittel unserer Demokratie, mehr noch: sie sind demokratierelevant, denn sie sind an sich gelebte Demokratie und Freiheit!"
Auch zu Unterstützungshilfen während der Corona-Krise äussert sich Claudia Roth: "Es braucht eine neue Definition von Kultur, die auch die Club- und Veranstaltungsszene einbezieht. Und es braucht klare Hilfen wie Existenzgeld, echte Unterstützung für Soloselbständige und Kleinunternehmen im Kulturbereich."
Die Interessengemeinschaft fordert klare Regelungen, dass Betriebe wieder öffnen können und ein Lebensunterhalt wieder möglich ist, da das Virus noch längere Zeit Einschränkungen mit sich bringt.
„Nötig ist eine gut durchdachte und von der Stadt und den öffentlichen Stellen unterstütze und mitorganisierte Stategie, wie Aufführungen, Konzerte, Veranstaltungen und Events auch in Coronazeiten wieder möglich sind“, bestätigt Claudia Roth.
Oberbürgermeisterkandidatin der GRÜNEN Daniela Schneckenburger führt auf: „Die Haushaltslage in Dortmund ist extrem angespannt. Mit der Corona-Pandemie hat sich die Lage noch einmal verschärft, weil Einnahmen wegfallen und Ausgaben steigen. Und man muss es einfach sagen: die große Koalition in Berlin hat wieder einmal nicht die Kraft zu einer Altschuldenregelung für die belasteten Kommunen in NRW aufgebracht. Das ist ein Versagen auf ganzer Linie, das die Aufbauleistung des Ruhrgebietes für die Bundesrepublik und die damit verbundene wirtschaftliche Monostruktur, die den Strukturwandel in dieser Schärfe erst ausgelöst hat, nicht würdigt und die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik nicht im Blick behält. Ich fordere die Bundesregierung auf, endlich den Weg frei zu machen für einen Schuldenschnitt und einen Altschuldenfonds aufzulegen.“
Auch Markus Kurth, Dortmunder Bundestagsabgeordneter der GRÜNEN, brachte sich bei der Diskussion ein und nimmt viele Anregungen und Hinweise in das politische Berlin mit.
Daniela Schneckenburger bekräftigt zum Ende der Veranstaltung: „Wir haben auch als Stadt eine Verantwortung, dass die Nacht in Dortmund erhalten bleibt und dass es keine Stille Nacht wird.“


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