Videosprechstunde bestätigt: für Studierende gibt es nicht ausreichend Finanzhilfen in der Corona-Krise
 

Videosprechstunde bestätigt: für Studierende gibt es nicht ausreichend Finanzhilfen in der Corona-Krise

Kreisverband
29.05.2020 – Pressemitteilung

Nach fast drei Monaten, seit dem durch das Corona-Virus bedingten Shut-Down, mehren sich unter Studierenden Exmatrikulationen, Einreichung von Urlaubssemestern, Wohnungskündigungen und nicht bezahlte Krankenkassenbeiträge unter ausländischen Student*innen - typische Studentenjobs wie z.B. in der Gastronomie, sind durch die Corona-Krise weggefallen und stürzen viele Studierende in finanzielle Not. Gemeinsam mit Vertreter*innen der ASten der TU und FH Dortmund, Kai Gehring als hochschulpolitischer Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion und Herrn Detlef Rujanski der Studierendenwerke NRW, bot Daniela Schneckenburger, GRÜNE Oberbürgermeisterkandidatin, eine offene Videosprechstunde an, um auf die wirtschaftlichen Probleme für Studierende während der Corona-Krise hinzuweisen und mögliche Lösungen zu formulieren.

Die zinslosen Darlehen von bis zu einmalig € 1.500 aus dem Hilfsfonds sind bei den Studierenden der TU besonders nachgefragt, jedoch finanziell nicht ausreichend und es sind vor allem die internationalen Student*innen, die auf finanzielle Hilfen angewiesen sind – doch auf Bundesebene passiert deutlich zu wenig und zu langsam. Bundesbildungsministerin Karliczek steht dabei besonders mit ihrer Aussage auf den Studienkredit zurückzugreifen in Kritik – ein verzinster Kredit bedeutet jedoch in einer Notsituation eine zusätzliche Verschuldung. Zudem ist der Nothilfefonds in Höhe von € 100 Mio. bei 3 Millionen Studierenden weitaus zu gering. Ein Bundesnothilfefonds für Studierende, wie dies auch für die Wirtschaft aufgelegt wurde, und die Öffnung des BAföG wären die richtigen Hilfsangebote für Studierende, bestätigt Kai Gehring.

„Dortmund ist ein großer Studienort mit über 45.000 Studierenden, hoch ist auch der Anteil internationaler Studierenden. Die aktuelle Lage vieler Studierender in Dortmund ist aufgrund des Wegfalls ihrer Studierendenjobs in der Krise von einem Tag auf den anderen höchst problematisch geworden. Es ist dringend notwendig, dass die Bundesregierung schnell und unbürokratisch ein Nothilfeprogramm für Studierende auflegt – damit insbesondere Studierende aus schwierigen sozialen Verhältnissen jetzt nicht gezwungen werden, ihr Studium aufzugeben. Diese deutliche Botschaft und Forderung haben wir darum dem hochschulpolitischen Sprecher der GRÜNEN im Bundestag, Kai Gehring, als Aufforderung an Bundesministerin Karlizcek mitgegeben“, fasst Daniela Schneckenburger zusammen.


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