Echte Chancen für eine Wende in der Digitalisierung
 

Echte Chancen für eine Wende in der Digitalisierung

Kreisverband
25.06.2020 – Bericht

Zum Thema „Digitale Stadt“ sprach Daniela Schneckenburger, GRÜNE Oberbürgermeisterkandidatin, in einer offenen Online-Videosprechstunde für Bürgerinnen und Bürger mit Marina Weisband, Expertin im Bereich von politischer Partizipation, Bildung und digitaler Gesellschaft, und Till Schäfer, Repräsentant von Do-FOSS, einer Dortmunder Initiative für den Einsatz freier und quelloffener Software.
Dabei wurde deutlich, dass Digitalisierung eine Chance für Dortmund bietet, Beteiligung, BürgerInnenservice und Bildungsgerechtigkeit auszubauen, sofern bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind. Die grüne OB-Kandidatin Schneckenburger machte dabei deutlich, dass diese Ziele aus ihrer Sicht Bestandteile einer nachhaltigen Entwicklung Dortmunds sein müssen, die sicherstellen, dass sich die Verwaltung dienstleistungsorientiert weiterentwickelt, Bildungschancen von Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu verbessern und die Menschen die Gestaltung ihrer Stadt mitgestalten können.

Dieses Plädoyer für eine beteiligungsorientierte, offenen Stadtgesellschaft wurde von Marina Weisband geteilt und unterstützt. Sie plädierte dafür, Digitalisierung zu nutzen, um offene Räume für die Stadtgesellschaft zu schaffen, bspw. in der Volkshochschule oder der Bibliothek, die Austausch, Kreativität und Vernetzung jenseits kommerzieller Angebote fördern und Lernorte des „Digitalen“ sein können. Weiterhin vertrat sie die Auffassung, digitale Prozesse innerhalb der Verwaltung nicht allein unter der Perspektive der digitalen Rendite zu betrachten, sondern freiwerdende Potentiale für gesellschaftliche Bildungsprozesse zur Verfügung zu stellen.

Till Schäfer machte für Do-FOSS darauf aufmerksam, dass Freie Software und Offene Standards essentiell für eine selbstbestimmte, vertrauensvolle und nachhaltige Digitalisierung sind. Er sieht ein Problem darin, wenn die - in dem Förderprogrammen des Landes für die Ausstattung mit digitalen Endgeräten im Bildungsbereich geforderte - sehr kurzfristige Beschaffung einer großen Stückzahl von Endgeräten Schulen in die Arme großer Monopolanbieter treibt. Doch gerade bei der Erstanschaffung solcher Geräte sieht Till Schäfer grundsätzlich die Möglichkeit, sich auf Freie Software und Offene Standards zu stützen. Auch sei es ratsam Schüler*innen an Freier Software zu schulen, da diese geringere finanzielle Hürden aufweist, um im privaten Umfeld genutzt zu werden.


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